Fallstudie: Boutique-hotel in Wien

Eine Direktbuchungsanalyse und Umsetzungs-Roadmap für ein Boutiquehotel in Wien, mit Fokus auf Suchsichtbarkeit, AI-Empfehlungsfähigkeit, Content-Klarheit und Probleme  im Buchungskanal.

Diese Fallstudie basiert auf einem manuellen 37-Punkte-Audit der eigenen Hotelwebsite mit Best Practices aus meiner Erfahrung und meiner Studie. Sie wurde mit einem Boutiquehotel in Wien gemeinsam erarbeitet.

Das Ziel

Warum dieses Projekt mit einer Zahl begann

Jede Empfehlung in dieser Fallstudie lässt sich auf eine zentrale Berechnung zurückführen. Zu Beginn des Projekts liefen rund 60 % der Buchungen über OTAs statt über die eigene Hotelwebsite. Das bedeutet: Bei jeder dieser Reservierungen ging ein Teil des Umsatzes als Provision weg. Eine Verschiebung von 5 % von OTA-Buchungen zu Direktbuchungen haben wir als realistisches 12-Monats-Ziel definiert. Nicht als Wunschzahl, sondern basierend auf dem tatsächlichen Buchungsmix und den Provisionssätzen des Hotels.

60%

der Buchungen liefen über OTA-Kanäle

+5%

Zielverschiebung zu Direktbuchungen innerhalb von 12 Monaten

€36,000+

prognostizierte jährliche Provisionseinsparung

Ausgangspunkt

Ein starkes Hotel mit einem Sichtbarkeitsproblem

Das war kein Hotel, das „gerettet“ werden musste. Die Auslastung lag bereits bei über 85 %. Die Lage ist zentral in Wien. Das Design ist modern und klar als Boutiquehotel erkennbar. Spa und Fitnessangebot sind wirklich gut. Die Zimmer sind hochwertig umgesetzt. Das Frühstück ist ein echtes Verkaufsargument. Und die Küche hat externe Anerkennung erhalten.

Auch die bestehende Website war gut gestaltet. Die visuelle Identität war nicht das Problem und wurde in diesem Prozess nicht verändert. Das Problem zeigte sich erst, als man getestet hat, wie Gäste wirklich suchen. Bei Suchanfragen rund um nahe Sehenswürdigkeiten, Geschäftsreisende, „Hotel mit Gym“ oder „Hotel mit Frühstück“ war das Hotel kaum sichtbar. Weder auf Google noch in AI-Tools. Und selbst wenn Gäste auf der Website landeten, war der Weg zur Buchung zwar vorhanden, aber nicht klar und prominent genug, um mit der Einfachheit von OTAs mitzuhalten.

Was bereits stark war

✓ Über 85 % Auslastung, also bereits nahe an voller Kapazität.

✓ Zentrale und gut angebundene Lage in Wien.

✓ Eigenständiges, modernes Boutique-Design.

✓ Wirklich gutes Spa- und Fitnessangebot.

✓ Hochwertiges Frühstücksangebot.

✓ Kreative Küche mit externer Auszeichnung.

✓ Gut gestaltete Website mit starker visueller Identität.

Was die Website zurückhielt

✗ 60 % der Buchungen liefen weiterhin über provisionspflichtige OTA-Kanäle.

✗ Kaum Sichtbarkeit auf Google und in AI-Tools für Suchen rund um Sehenswürdigkeiten, Geschäftsreisende, Gym und Frühstück.

✗ Ein Buchungsweg, der vorhanden war, aber nicht prominent genug wirkte.

✗ Zimmer, die schwer nebeneinander vergleichbar waren.

✗ Vertrauenselemente wie Bewertungen und Ratings standen zu weit unten auf der Seite.

✗ Die Positionierung war zu poetisch formuliert, um von Google, AI oder neuen Gästen schnell verstanden zu werden.

Einschätzung & Analyse

37 Erkenntnisse, sortiert in vier Kategorien

Was ich analysiert habe

Bevor etwas verändert wurde, habe ich jede Seite aus zwei Perspektiven geprüft: Wie entscheiden Gäste wirklich? Und wie bewerten Google und AI-Tools eine Hotelwebsite? Daraus entstanden 37 konkrete, schriftlich dokumentierte Erkenntnisse in vier Kategorien.

01 — Conversion Funnel

Von Interesse zur Buchung

  • Der Buchungsbutton war bereits sticky im Header. Das war gut. Aber visuell war er nicht prominent genug, um innerhalb weniger Sekunden wirklich aufzufallen.

  • Die Zimmeroptionen standen unter anderen Homepage-Abschnitten. Viele Besucher scrollten wahrscheinlich nie weit genug, um sie früh zu sehen.

  • Die Zimmer konnten nicht so nebeneinander verglichen werden, wie Gäste es von OTA-Seiten gewohnt sind: Größe, Betttyp, für wen das Zimmer passt und Preis.

  • Bewertungen und Ratings waren vorhanden, standen aber zu weit unten auf der Seite. Wer sie sehen wollte, musste die Website teilweise verlassen.

  • Die Zimmernamen waren kreativ, aber nicht für Suchmaschinen optimiert. 

02 — SEO & AI-Sichtbarkeit

Bei Google und AI gefunden werden

  • Die Homepage erklärte das Hotel in charmanter, markennaher Sprache. Das war für Gäste ansprechend, aber für Google und AI zu indirekt, um schnell einzuordnen, was das Hotel ist, wo es liegt und für wen es relevant ist.

  • Seitentitel folgten stärker der Markenstimme als dem tatsächlichen Thema der Seite.

  • „Boutiquehotel“, ein passender und suchstarker Begriff für Google und AI, wurde kaum verwendet.

  • Nahe Sehenswürdigkeiten und Hinweise zur Umgebung, also eines der stärksten Signale für unabhängige Hotels, wurden zu wenig genutzt.

  • Name, Adresse, Telefonnummer und Profildetails waren auf Website und externen Plattformen nicht vollständig konsistent.

03 — Content

Fragen von Gästen beantworten

  • Themen mit hoher Buchungsabsicht waren vorhanden, aber meist in allgemeinen FAQs versteckt oder nur kurz auf Seiten mit generischen Namen erwähnt.

  • Dazu gehörten Parken, Frühstück, Gym, Sauna, Geschäftsreisen und Anreise.

  • Einzelne Zimmerseiten enthielten zu wenig praktische Entscheidungsdetails: Für wen eignet sich das Zimmer? Ist es eher ruhig oder lebendig? Gibt es einen Arbeitsplatz? Was ist inkludiert?

  • Content zur Umgebung und zu Sehenswürdigkeiten war dünn, obwohl genau diese Inhalte für OTAs schwer zu kopieren sind.

  • Neue Inhalte brauchten klare interne Links und einen direkten Buchungs-CTA auf jeder Seite.

04 — Technischer Aufbau

Das Fundament der Website

  • Auf der Homepage wurde kein strukturiertes Daten-Markup erkannt. Googles eigener Rich Results Test fand nichts, womit er arbeiten konnte.

  • Das größte sichtbare Bild auf Mobilgeräten lud langsam und verzögerte damit genau den ersten Eindruck, der entscheidet, ob Besucher bleiben oder abspringen.

  • Ein Buchungs-Pop-up wurde von Page-Speed-Tools als größtes sichtbares Element erkannt. Gleichzeitig machten Animationen es für Google schwieriger, die Seite sauber zu rendern.

  • Indexierung, Sitemap und Sprachversions-Signale wie hreflang und canonical mussten geprüft werden.

Das alles bedeutet nicht, dass das Hotel schlechtes Marketing macht. Jede dieser 37 Erkenntnisse fällt in eine von zwei Kategorien: Entweder können Gäste nicht schnell genug tun, wofür sie gekommen sind, oder Google und AI können nicht schnell genug verstehen, was sie sehen. Beides ist lösbar. Und beides verlangt nicht, die Teile des Hotels oder der Website zu verändern, die bereits funktionieren.

Schritte

Fünf Maßnahmen, in dieser Reihenfolge

Von den 37 Erkenntnissen stachen fünf Hebel mit besonders großem Einfluss heraus. Sie wurden nicht in der Reihenfolge priorisiert, in der sie gefunden wurden, sondern in der Reihenfolge, in der ein Hotel den Effekt wirklich spüren kann.

01 — Zimmer leichter und schneller vergleichbar machen

Der Zimmerbereich sollte auf der Homepage deutlich prominenter werden und stärker zu einer echten Zimmervergleichsseite führen. Dort sollten Gäste Zimmer einfach nach Größe, Betttyp, Eignung und Preis nebeneinander vergleichen können, näher an der Art, wie sie es von OTA-Seiten gewohnt sind.

Warum zuerst? Diese Verbesserung liegt direkt in der Buchungsentscheidung. Je schneller Gäste den Unterschied zwischen zwei Zimmern verstehen, desto wahrscheinlicher buchen sie direkt, statt zur OTA zurückzugehen, um dort zu vergleichen.

02 — Den Buchungsweg offensichtlicher machen

CTA und Buchungsweg sollten prominenter und leichter nutzbar werden, ohne dass Gäste danach suchen müssen.

Warum als zweiter Schritt? Gäste, die bereits buchen möchten, brauchen nur einen freien und klaren Weg zur Verfügbarkeit. Das ist einer der schnellsten Hebel. Entweder Gäste können leichter buchen oder nicht. Das sieht man oft innerhalb weniger Wochen.

03 — Das technische Fundament verbessern

Strukturierte Daten, mobile Ladegeschwindigkeit und der Einfluss des Buchungs-Pop-ups auf Page Speed wurden als technische Prioritäten identifiziert.

Warum als dritter Schritt? Diese Arbeit hat fast keine Nachteile. Studien zeigen, dass Ladegeschwindigkeit direkt mit Conversion zusammenhängt, und ähnliche Muster gelten auch für Google und AI. Es ist ein sicherer Hebel, während die Funnel-Verbesserungen darüber beginnen zu wirken.

04 — Die Positionierung schärfen

Seitentitel, die Verwendung von „Boutiquehotel“, Lage und Nachhaltigkeitsbotschaften sollten klarer, konkreter und expliziter werden.

Warum als vierter Schritt? Sobald Gäste, Google und AI sofort verstehen, welche Art von Hotel das ist, funktioniert alles danach stärker: Zimmerbeschreibungen, neue Seiten, interne Links und AI-Empfehlungen.

05 — Content für Suchen mit hoher Buchungsabsicht aufbauen

Eigene Seiten wurden für Themen geplant, nach denen Gäste wirklich suchen: Parken, Frühstück, Gym und Sauna, Geschäftsreisen, Anreise und nahe Sehenswürdigkeiten.

Warum als fünfter Schritt? Dieser Content kann Nachfrage einfangen, die aktuell an OTAs geht oder gar nicht bedient wird. Aber er zahlt sich erst richtig aus, wenn Gäste die Seite finden und von dort leicht buchen können. Genau deshalb kamen Funnel und Positionierung zuerst.

Warum Sichtbarkeit später wirksam wird

Die Schritte 3 bis 5 verbessern genau die Signale, mit denen Google und AI die Website verstehen. Aber weder Google noch AI crawlen und bewerten eine Website sofort neu. 

Diese Verzögerung ist auch der Grund, warum der Conversion Funnel zuerst priorisiert wurde. Das ist der Teil, den ein Hotel innerhalb weniger Wochen am ehesten spüren kann. Die Sichtbarkeitsgewinne durch Technik, Positionierung und Content entwickeln sich eher über Monate.

Was das Hotel erhalten hat

Ein praktischer Wachstums-Brief, für die Umsetzung mit der Partner-Agentur des Hotels

Das Hotel erhielt einen priorisierten Direct-Booking-Growth-Brief auf Basis eines manuellen 37-Punkte-Audits der Website, des Buchungswegs, des Contents, des technischen Setups und der Sichtbarkeit in Google und AI Search. Der Brief zeigte, was zuerst verbessert werden sollte, warum es wichtig ist und wie jede Änderung mehr Direktbuchungen unterstützen kann.

Das praktische Ergebnis: eine klare Roadmap, die das Hotel gemeinsam mit seiner Agentur umsetzen kann. Auf Wunsch des Hotels, habe ich auch alternative Umsetzungsmöglichkeiten vorgelegt.

Berechnung der kommerziellen Chance

Das Projekt begann mit dem Business Case. Basierend auf dem Buchungsmix des Hotels konnte eine Verschiebung von 5 % von OTA-Buchungen zu Direktbuchungen mehr als 36.000 € pro Jahr an Provisionskosten sparen.

Warum das wichtig ist

Hotels brauchen keine abstrakten Website-Empfehlungen. Sie müssen verstehen, wie Website-Verbesserungen mit Umsatz zusammenhängen.

Manueller 37-Punkte-Website-Audit

Ich habe die Website manuell über Conversion Funnel, SEO, AI-Sichtbarkeit, Content-Klarheit, technisches Setup und Buchungsreibung geprüft. Die Analyse basierte auf einer klaren Checkliste dafür, wie Gäste Hotels wirklich suchen, vergleichen, Vertrauen aufbauen und buchen.

Warum das wichtig ist

Die meisten Direktbuchungsprobleme verstecken sich in kleinen Momenten: unklare Zimmerauswahl, schwache CTAs, fehlende Vertrauenselemente, langsame mobile Seiten oder unbeantwortete Gästefragen.

Priorisierte Umsetzungs-Roadmap

Die Erkenntnisse wurden nach Wirkung sortiert. Die erste Priorität war der direkte Buchungsweg. Danach kamen technische Verbesserungen, klarere Positionierung, Content-Chancen und Sichtbarkeitsverbesserungen.

Warum das wichtig ist

Nicht jede Aufgabe hat denselben Effekt auf Direktbuchungen und Umsatz. Gute Priorisierung entscheidet stark über den ROI für das Hotel.

Conversion-Funnel-Empfehlungen

Der Brief zeigte, wie der Buchungsweg klarer wird, wie Zimmer näher an den Entscheidungspunkt rücken und wie Zimmerkategorien leichter vergleichbar werden. Der Fokus lag darauf, die Buchung einfacher zu machen.

Warum das wichtig ist

Wenn Gäste Zimmer nicht leicht vergleichen oder Verfügbarkeit nicht schnell finden können, gehen sie oft zurück zu einer OTA, um dort die Entscheidung abzuschließen.

SEO- und AI-Sichtbarkeitsempfehlungen

Der Audit zeigte, wo das Hotel für Google und AI klarer werden kann. Dazu gehörten stärkere Boutiquehotel-Positionierung, klarere Seitentitel, bessere Lage-Signale, nützlichere Feature-Seiten, strukturierte Daten und konsistente Entity-Signale.

Warum das wichtig ist

Google und AI-Tools können ein Hotel nicht sicher empfehlen, wenn sie nicht klar verstehen, was es ist, wo es liegt, für wen es passt und warum es relevant ist.

Content opportunity map

Das Hotel erhielt eine Übersicht wichtiger Seiten und Abschnitte, die erstellt oder verbessert werden sollten. Dazu gehörten Zimmer, Frühstück, Parken, Anreise, Gym, Sauna, Geschäftsreisen, Meetingräume und Content zu nahegelegenen Sehenswürdigkeiten.

Warum das wichtig ist

Gäste suchen vor der Buchung nach spezifischen Antworten. Eine Hotelwebsite sollte diese Fragen direkt beantworten, statt OTAs oder generischen Reiseseiten diese Nachfrage gewinnen zu lassen.

Agenturfertiger Aufgaben-Brief

Die Empfehlungen wurden als konkrete Umsetzungsaufgaben formuliert, die das Hotel mit seiner Agentur nutzen kann. Jede Aufgabe erklärte, was geändert werden sollte, warum es wichtig ist und welchen Teil des Direktbuchungswegs sie unterstützt.

Warum das wichtig ist

Der Wert entsteht durch Umsetzung. Mir ist wichtig, dass der nächste Schritt so einfach wie möglich wird, damit das Hotel die Verbesserungen ohne unnötige Reibung umsetzen kann. Ich unterstütze diesen Prozess auch gerne.

Meilensteine & Tracking

Die Roadmap enthielt Kontrollpunkte nach 3, 6 und 12 Monaten. Das Ziel ist, zuerst das Verhalten im Conversion Funnel zu prüfen, danach technische und sichtbarkeitsbezogene Verbesserungen und am Ende die Verschiebung zu Direktbuchungen gegen das ursprüngliche kommerzielle Ziel zu messen.

Warum das wichtig ist

Das ist noch keine fertige Erfolgsgeschichte. Die Ergebnisse müssen nach der Umsetzung gemessen werden, um zu prüfen, ob die angestrebten Ziele erreicht werden.

Vorher-Nachher-Beispiele

Drei konkrete Beispiele dafür, was der Audit zeigt

Der Audit blieb nicht bei allgemeinen Empfehlungen stehen. Er übersetzte Erkenntnisse in praktische Website-Verbesserungen, die das Hotel mit seiner Agentur umsetzen kann. Das Ziel war nicht, die Boutique-Persönlichkeit des Hotels zu entfernen. Das Ziel war, den Charakter zu behalten und gleichzeitig die Klarheit zu ergänzen, die Gäste vor der Buchung brauchen.

Homepage

Aktuelle Situation

• Die Homepage hatte eine starke Markenstimme und vermittelte Persönlichkeit, Wärme und Atmosphäre.

• Der erste sichtbare Bereich erklärte Kategorie, Lage, wichtigsten Gästennutzen und Buchungsweg nicht klar genug.

• Wichtige Buchungselemente, besonders Zimmer und Preise, erschienen zu spät in der Seitenstruktur.

• Vertrauenselemente wie Bewertungen, Ratings und Gästebeweise waren nicht früh genug im Entscheidungsprozess sichtbar.

• Die Seite enthielt viele starke Elemente, zum Beispiel Zimmer, Restaurant, Umgebung, Partner, Kunst und Markengeschichte. Die Reihenfolge machte die Buchungsentscheidung aber schwieriger als nötig.

Vorgeschlagene Änderung

• Der erste sichtbare Bereich sollte sofort erklären, was das Hotel ist, wo es liegt und warum Gäste dort übernachten sollten.

• Ein klarer Buchungs-CTA und ein sekundärer Zimmer-CTA sollten above the fold sichtbar sein, zum Beispiel „Verfügbarkeit prüfen“ und „Zimmer & Preise ansehen“.

• Der Zimmervergleich sollte deutlich weiter nach oben auf die Homepage rücken, damit Gäste Kategorien früher vergleichen können.

• Zimmerkarten sollten direkt auf der Homepage sichtbar sein, mit Größe, Zimmertyp, wichtigstem Feature, Preisindikation und Link zu den Zimmerdetails.

• Unabhängige Bewertungssignale sollten nahe am Seitenanfang erscheinen, damit Gäste Vertrauensbeweise sehen, bevor Zweifel entstehen.

Warum das wichtig ist

Eine Homepage sollte nicht nur die Marke ausdrücken. Sie sollte Gästen helfen, das Hotel zu verstehen, ihm zu vertrauen, Zimmer zu vergleichen und Richtung Buchung weiterzugehen.

Zimmerübersicht

Aktuelle Situation

• Die Zimmerübersicht nutzte stilvolle Zimmernamen und Markensprache, was gut zum Boutique-Charakter des Hotels passte.

• Gäste konnten Zimmerkategorien, Größenbereiche, kurze Beschreibungen und Einstiegspreise sehen.

• Die wichtigsten Vergleichsdetails waren nicht über alle Zimmerkategorien hinweg konsistent strukturiert.

• Gäste mussten zu viel Arbeit leisten, um die praktischen Unterschiede zwischen Zimmern zu verstehen.

• Die Seite machte nicht klar genug, welches Zimmer am besten für Paare, Geschäftsreisende, längere Aufenthalte, Gäste mit Balkonwunsch oder Gäste mit Wunsch nach einem ruhigen Zimmer geeignet war.

Vorgeschlagene Änderung

• Die Zimmerübersicht sollte zu einer klareren Vergleichsseite werden, nicht nur zu einer visuellen Zimmergalerie.

• Zimmerkarten sollten die wichtigsten Entscheidungsdetails auf einen Blick zeigen: Größe, Betttyp, Layout, Aussicht, Balkon, Arbeitsplatz und Preisindikation.

• „Am besten geeignet für“-Labels sollten ergänzt werden, damit Gäste schnell verstehen, welches Zimmer zu ihrem Aufenthalt passt.

• Feature-Labels wie Balkon, ruhiges Schlafzimmer, Stadtblick, Wohnbereich, Arbeitsplatz, Badewanne oder kompaktes Zimmer sollten ergänzt werden.

• Die kreativen Zimmernamen sollten bleiben, aber mit klaren beschreibenden Labels kombiniert werden, die Gäste, Google und AI-Tools verstehen können.

Warum das wichtig ist

Wenn Gäste Zimmer auf der Hotelwebsite nicht klar vergleichen können, kehren sie oft zur OTA zurück, um die Entscheidung dort zu treffen. Eine bessere Zimmerübersicht hält mehr von dieser Entscheidung auf der eigenen Hotelwebsite.

Junior Suite page

Aktuelle Situation

• Die Seite listete nützliche Zimmerfakten wie Größe, Betttyp, Möbel, Ausstattung und Einstiegspreis.

• Die Beschreibung vermittelte ein Gefühl von Komfort, erklärte aber das tatsächliche Aufenthaltserlebnis noch nicht vollständig.

• Mehrere wichtige Entscheidungsdetails waren unklar, zum Beispiel Raumaufteilung, Ruhe, Balkon, Aussicht, Arbeitsplatz und Badezimmer-Setup.

• Die Seite erklärte nicht klar genug, für wen das Zimmer am besten geeignet war, zum Beispiel Paare, Geschäftsreisende, Remote Worker oder Gäste mit längerem Aufenthalt.

• Häufige Gästefragen wurden auf der Seite nicht direkt beantwortet. Das konnte vor der Buchung Unsicherheit erzeugen.

Vorgeschlagene Änderung

• Die Zimmerseite sollte zu einer strukturierten Entscheidungshilfe werden, mit Highlights, Erlebnisbeschreibung, Zimmerdetails, praktischen Hinweisen und FAQs.

• Die tatsächliche Raumaufteilung sollte klar erklärt werden, inklusive separatem Wohn- und Schlafbereich, Ausrichtung des Schlafzimmers, Balkon, Arbeitsplatz und Badezimmer-Setup.

• Konkrete Entscheidungsdetails sollten ergänzt werden, zum Beispiel eine King-Size-Matratze, ruhiger Schlafbereich, zwei Arbeitsplätze, starkes WLAN, Klimaanlage, Balkon und Aussicht.

• „Am besten geeignet für“ und „Nicht ideal für“-Abschnitte sollten ergänzt werden, damit Gäste vor der Buchung besser selbst einschätzen können, ob das Zimmer passt.

• Eine Zimmer-FAQ sollte praktische Buchungsfragen beantworten, zum Beispiel ob das Bett eine durchgehende Matratze hat, ob der Schlafbereich ruhig ist, ob zwei Personen dort arbeiten können und ob das Zimmer für Familien geeignet ist.

Warum das wichtig ist

Jede unbeantwortete Zimmerfrage kann ein Grund sein, nicht zu buchen. Eine klarere Zimmerseite reduziert Unsicherheit, unterstützt Direktbuchungen und gibt Google sowie AI-Tools bessere Informationen, um das Zimmer zu verstehen.

Ergebnis

Noch keine Erfolgsgeschichte... Aber bald!

Es wäre leicht, daraus eine hübsch abgeschlossene Wachstumsgeschichte zu machen. Aber das ist sie noch nicht. Zumindest noch nicht. Echte Buchungszahlen werden erst an den Kontrollpunkten unten berichtet. Nicht vorher.

Was gerade umgesetzt wird:

✓ Ein klarerer und offensichtlicherer Buchungsweg.

✓ Ein stärkeres technisches und SEO-Fundament.

✓ Schärfere und konkretere Positionierungssprache.

✓ Eine Content-Struktur entlang echter Gästeintentionen für die wichtigsten Seiten der Website.

✓ Ein 12-Monats-Messplan, der an das ursprüngliche Ziel der Provisionseinsparung gekoppelt ist.

Nächste Schritte

Drei Kontrollpunkte über 12 Monate

3 Monate

Conversion-Funnel-Effekte

Buchungsweg und Zimmervergleich sind die Hebel, die am schnellsten wirken. Hier sollte sich zuerst zeigen, ob Gäste sich anders durch die Buchungsstrecke bewegen.

6 Monate

Technische und positionierungs-Effekte

Search- und AI-Sichtbarkeit bewegen sich langsamer als On-Page-Conversion. Dieser Kontrollpunkt prüft, ob die Grundlagenarbeit beginnt, sich in Rankings und Sichtbarkeit zu übersetzen.

12 Monate

Vollständiger Abgleich mit dem Ziel

Das ursprüngliche Ziel, 5 % Verschiebung und 36.000 €+ Einsparung, wird anhand echter Buchungszahlen überprüft.

(Meine Garantie: Jedes Hotel hat einen positiven ROI nach 18 Monaten, sonst erhalten sie die DIfferenz zurück.)

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